Letzte Ausgabe: Arbeiten
Die Brücke zwischen Kunst und Wintersport

Die Brücke zwischen Kunst und Wintersport

Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie „Arlberg“ hören? Skifahren? Winter? Après-Ski? Schöne Menschen?

Ja, eigentlich trifft das alles zu und das schon seit eh und je. Was würden Sie jedoch sagen, wenn am Arlberg statt Glühwein und Jagatee jetzt auch Kunst konsumiert werden kann? Kunst in Form von darstellender Kunst und anspruchsvollen Konzerten an einem modernen Ort, den man eher in Berlin oder Paris erwarten würde?

Es ist eine Musterunterbrechung, eine Brücke zwischen Kunst und Wintersport und ziemlich mutig, was Florian Werner, Hotelier und Chef des Arlberg Hospiz in St. Christoph, in den letzten 12 Monaten auf die Beine gestellt hat.

Auf der Passhöhe des Arlberg, auf 1800 Metern, steht das arlberg1800, ein Kunstquartier mitten in der Bergwelt, mit neuem Konzertsaal und Kunsthalle, die seit November 2015 Raum für Kunst und Begegnung bieten.

Florian Werner - arlberg1800

Vor einigen Jahren, als er für seine Schwester ein Bild zur Hochzeit malte, eröffnete das Malen dem Hotelier eine völlig neue Welt. Hier fand er Räume, in denen er sich ohne den Schatten seines Vaters bewegen konnte. 2007 errichtete er ein Kunstatelier im Hotel, kurz danach folgte die erste Ausstellung. Das Schaffen von Kunst ließ ihn nicht mehr los. Er belegte einen Meisterkurs bei Markus Lüpertz, er schuf eine Skulptur, stellte sie in das Spa des Hotels und lud in den letzten Jahren bereits viele junge Künstler in das Arlberg Hospiz ein, um ihre Kunst im Hotel auszustellen.

 

HIGH PERFORMANCE ist der Titel der Eröffnungsausstellung des arlberg1800, die noch bis April 2016 zu sehen ist. Die eingeladenen Künstler und KünstlerInnen gelten bereits als feste Koordinaten im zeitgenössischem Kunstdiskurs. Ausgelotet wurden die Bedingungen für Kunst und das Verhältnis von Kunst, Präsentation und Institution. Konkret zielt die Auswahl der ersten Ausstellung auf „next generation artists“ ab. So sind Markus Schinwald und Eva Schlegel, sie verantworteten den österreichischen Pavillion auf der Biennale von Venedig 2011, etwa auch der Einladung Florian Werners gefolgt. Neben der Ausstellung wird über die nächsten Wochen auch eine Vielzahl an Konzerten stattfinden.

arlberg1800_Esther Stocker

Konsequent verfolgt Florian Werner das Ziel, einen neuen Kunst-Hotspot abseits der Urbanität zu schaffen und auch Wintersportlern jeden Alters eine kreative Alternative zu Après-Ski und Co zu bieten. Zugleich lädt er Liebhaber der Kunst ein, nebst eines Ausstellungs- oder Konzertbesuches auch die faszinierende Bergwelt des Arlbergs kennen zu lernen, was in Zeiten den „mageren“ Schneefalls, eine wirklich erfrischende Idee eines Vollblut-Hoteliers ist!

www.arlberg1800.at

 

 

Iris Schoeller

Iris Sanfte Powerfrau, die weiß, was sie will und es sich ermöglicht, statt nur davon zu träumen. Ihre Natürlichkeit und ihre positive Lebenseinstellung, die sie sich auch immer wieder mit Yoga auffrischt, lassen sie gelassen und freudvoll durch den Alltag wuseln. In die Berg is sie gern, und da gfreut si ia Gmüat, dafür lässt sie die Großstadt gern mal hinter sich. Wobei auch das Getümmel ihrer Wohnstadt Wien für die gebürtige Salzburgerin so seine Reize hat. Freunde treffen, Projekte planen und umsetzen, lesen und es sich gut gehen lassen … einfach genussvoll leben.


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