Letzte Ausgabe: Arbeiten

Licht



Licht

Liebe Leser,

gerade hab ich mein Schläfchen – eingepackt in drei warme Wolldecken draußen auf der Gartenliege – gemacht und beim Aufwachen in die strahlende Sonne geblinzelt. Was für ein Glücksgefühl! Alles war plötzlich hell, leicht und wunderschön. Ich hab mit Freude den Mitbewohnern, die gerade draußen Kaffee getrunken und mich mit ihrem Lachen aufgeweckt haben, entgegengrinsen, meinen Schatz umarmen und küssen, unseren Hund knuddeln und beschwingt die Stiegen hinauf an meinen Schreibtisch eilen können, um diese Zeilen zu tippen, was mir noch vor einer nebligen Stunde als sehr mühsam erschienen ist.

Licht, und hier insbesondere das natürliche Licht der Sonne, aber auch des Mondes und des Feuers, hat die Kraft uns positive Energie zu schenken, uns zu motivieren und fröhlich zu stimmen.

Der Winter ist eigentlich eine lichtarme und etwas düstere Zeit (auch wenn zugegebenermaßen dieser und auch der letzte Winter in hellem Glanz erstrahlen) – er sollte die Zeit der Ruhe und Besinnung sein, der inneren Einkehr und entspannten Erholung vom regen Treiben des vergehenden Jahres. Doch wir motzen diese Zeit immer mehr auf, lassen sie immer lauter, bunter und heller werden, montieren Unmengen an künstlichem Licht und beschallen Christkindlmärkte.

Menschenmengen schieben sich durch hellerleuchtete Einkaufsstraßen, Shoppingcenter, Geschäfte und Märkte in den Händen allesamt Plastiksäcklein voller Hoffnung auf ein bisschen Glück.

Das Glück, das innere Licht, bekommt man so nicht. Das braucht kein Geschenkpapier, keine Schleifchen und keinen Glitter. Das sitzt gemeinsam mit Freunden und Familie am Tisch, das kuschelt sich gemütlich aufs Sofa, trinkt Tee und vertieft sich in die spannende Lektüre, das lauscht andächtig der Lieblingsmusik des verstorbenen Papas und spürt dabei seine Hand auf den Schultern, das sieht lachende Menschen und muss vor lauter Herzhüpfen auch laut loslachen, das freut sich unheimlich auf das Gemüsecurry dessen Duft durch das Haus zieht, das entspannt sich in der warmen Badewanne. Geblendet von den abertausend Lichterketten unserer Zeit sehen wir den Luxus unseres Lebensglücks leider oft nicht und beneiden jene, die im Rampenlicht stehen und scheinbar alles haben.

Vielleicht würde es uns gut tun, die Augen ein wenig zu schließen, um in das Dunkel zu blicken, das diese Lichter zu überstrahlen versuchen.

Für das kleine Leseglück in unserem Onlinemagazin haben wir LICHT aus ganz verschiedenen Perspektiven betrachtet. Die Unterschiede von natürlichem und künstlichem Licht und seine Auswirkungen auf uns Menschen werden in dieser Ausgabe unseres sophas genauso beleuchtet wie das Feuer als Wärme-, Licht- und Lebensspender. Wie geht es einem Menschen, wenn er das Licht im Leben nicht mehr erkennen kann und unter einer Depression leidet? Wie einem Menschen, der sein Augenlicht verloren hat? Wie können wir uns Erholung durch eine Lichtmediation schenken und wie ernähren sich Menschen von Licht?

Licht ist die Gesamtheit aller Farben, es ist strahlend bunt, so wie wir von sopha die Welt auch am liebsten sehen. In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern eine bunte, ruhige, gesellige und entspannte Weihnachtszeit und eine sanfte Landung im neuen Jahr.

Sarah Ulrych im Namen des gesamten sopha-Teams

Unterschrift Sarah


Acerola – das Vitamin-C-Wunder

Acerola – das Vitamin-C-Wunder

Die Wunderkirsche von den Antillen enthält nicht nur eine sehr große Menge an Vitamin C – sie hat zahlreiche positive Eigenschaften! Obwohl der Abwehrpusher bei uns kaum frisch erhältlich ist, können wir die Vorteile der Acerolakirsche trotzdem nutzen.

Wärme-, Licht- und Lebensspender FEUER

Wärme-, Licht- und Lebensspender FEUER

Feuer ist das einzige Element, das der Mensch selbst erzeugen kann und wird daher seit Jahrhunderten geradezu verehrt. Es ist Bestandteil von Bräuchen und Festen und seit jeher der Mittelpunkt des Lebens. Nicht unlogisch, dass das Feuer daher auch anderweitig genutzt wird als nur für Licht und Wärme: Mit Räucherharzen entstehen wunderbare Düfte und auch Pflanzen sind wunderbare Räucherwerke, die die Stimmung erhellen, wie es sonst nur das Feuer selbst kann.

Lichtnahrung

Lichtnahrung

Die sogenannte “Esoterik” ist für viele Menschen ein fester Bestandteil ihres täglichen Lebens. Weil die Menschen eben etwas brauchen, irgendwas zum Festhalten nämlich, irgendeine spirituelle Rückversicherung. Irgendjemanden, der ihnen glaubhaft versichert, dass DAS ALLES einen Sinn hätte. Die Kirche (die katholische, vornehmlich), die diesen Job bisher innehatte, ist inzwischen halt schon dermaßen uncool, ein trauriger…


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